Unser System

Lerne deinen Standpunkt zu vertreten und unerwünschte Kontakte abzuweisen ohne Aggressionen zu triggern. Im ersten Schritt des ActiveDefense-Programms lernst du Techniken zur Deeskalation und Selbstbehauptung durch zielführende Kommunikation.

Der effektivste Weg um dies zu erreichen hängt dabei von der Situation, der Motivation des Aggressors, und nicht zuletzt von deinen Fähigkeiten und Veranlagungen ab. Es gibt keine „Komplettlösung“ – keinen „Alleskleber“ für die Herausforderungen die das Leben uns bereitet. Deshalb umfasst unser System neben Nahkampftechniken auch psychologische Methoden der Konfliktlösung, sowie den Einsatz von Hilfsmitteln zur Selbstverteidigung.

Durchsetzen ohne zu kämpfen     

Lerne deinen Standpunkt zu vertreten und unerwünschte Kontakte abzuweisen ohne Aggressionen zu triggern. Im ersten Schritt des ActiveDefense-Programms lernst du Techniken zur Deeskalation und Selbstbehauptung durch zielführende Kommunikation.

Wenn es handgreiflich wird     

Lerne tatsächlich anwendbare Griffe, Hebel, Würfe und Schläge zur Verteidigung gegen aggressive Angreifer. Im zweiten Schritt des ActiveDefense-Programms eignest du dir Techniken an, mittels derer du dich gegen physisch überlegene Angreifer durchsetzen kannst.

Effektiver Einsatz von Waffen     

Lerne Pfefferspray, Kubotan und Co. gezielt zur Notwehr einzusetzen, ohne dich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Im dritten Schritt des ActiveDefense-Programms zeigen wir dir alles was du über den Gebrauch von Selbstverteidigunswaffen wissen musst – vom rechtlichen Hintergrund bis zum akkuraten Gebrauch der Waffe im Szenarientraining.

In unserem ganzheitlichen System der Selbstverteidigung lernst du in verschiedensten Situationen der Bedrängung, Bedrohung und Belästigung deinen Standpunkt zu behaupten und den Aggressor in die Schranken zu weisen.

Selbstbehauptung

Hintergrund

Gewalt beginnt nicht erst bei Körperverletzung, und genauso beginnt Selbstverteidigung nicht erst beim physischen Angriff. Eine abwertende Anmache, ein diskriminierender Spruch oder eine provokative sexuelle Anspielung können bereits eine Missachtung unserer Privatzone – und somit unserer Würde – darstellen. Oft fällt es schwer direkt einzuschätzen ob, es sich um eine abfällige, flüchtige Geste handelt, oder aber doch um die Anbahnung einer bedrohlichen Situation. Um das Gesicht zu wahren und jeden weiteren Kontakt abzuwehren gilt es in jedem Falle ein deutliches Signal zu senden: Ich bin nicht wonach du suchst – ich bin kein Opfer! ​

Menschen, die andere abwerten, abzocken oder angreifen, suchen nach einem bestimmten Typen für ihre Übergriffe: Eine passive Person, von der keine nennenswerte Gegenwehr zu erwarten ist; eine Person, der gegenüber sie sich mächtig fühlen können. So paradox es klingt: Ignorieren oder Beschwichtigen wirkt in solchen Situationen meist eskalierend. Wer Schwäche ausstrahlt, ist ein gefundenes Fressen für denjenigen, der seine Aggressionen ausleben- oder seine Minderwertigkeitskomplexe kompensieren will.

​Gleichwohl reicht ein lautes, offensives Auftreten allein nicht aus. Aggressives Verhalten kann schnell gesteigert werden, wenn das Gegenüber sich bloßgestellt oder beleidigt fühlt. Zudem ist vor allem ruhigen und zurückhaltenden Menschen ein lautes und aufbrausendes Auftreten "auf Knopfdruck" in einer Angstsituation nicht ohne weiteres möglich. In unseren Kursen vermitteln wir praktikable Techniken zur Deeskalation und Selbstbehauptung, bei denen du dich klar von der Opferrolle distanzierst und unerwünschte Konfrontationen beendest, ohne weitere Aggressionen zu triggern.     

Was du bei uns lernst

  • Aggressoren verstehen und berechnen

  • Gefahrenpotenziale einschätzen

  • Konfliktgespräche zu deinen Gunsten manipulieren

  • Praktikable Deeskalation

  • Verbale Selbstbehauptung

  • Opfersignale vermeiden

 

Selbstverteidigung

Hintergrund

 

Bei ActiveDefense werden nur Techniken zur Selbstverteidigung gelehrt, welche in realen Gefahrensituationen gegen physisch überlegene Gegner wirksam sind. Hierfür versteifen wir uns ganz absichtlich nicht auf einen einzigen Kampfstil. Warum? Die meisten strikten Disziplinen sind oft nur im Kampf gegen einen Gegner des gleichen Kampfstils praktikabel und versagen beim Einsatz gegen einen unberechenbaren Aggressor mit unsportlichen Absichten. Wir wollen traditionellen Kampfkünsten nicht ihre Legitimität absprechen, jedoch sehen wir diese eher als Sport und als Lebensphilosophie und nicht als den effektivsten Weg für die praktikable Selbstverteidigung in realen Gefahrensituationen.

Ebenso wenden wir uns keineswegs von der traditionellen Kampfkunst ab – wir selbst haben diese Jahrelang praktiziert und tun dies weiterhin. Für ein Verteidigungssystem gegen stärkere Gegner mit hohem Gefahrenpotenzial sehen wir jedoch drei Prinzipien als unabdingbar:

1. Reduktion: Techniken mit hoher Komplexität werden reduziert auf das Wesentliche; Bewegungsabläufe dürfen nicht mehr als sechs Schritte beinhalten; ein ästhetischer Anspruch hat keinen Platz in unserem Programm. Effizienz und Praktikabilität haben höchste Priorität.

2. Kombination: Das ganzheitliche System von ActiveDefense integriert bewährte Techniken aller etablierten Kampfstile sowie unorthodoxe – "unsportliche" – Techniken zur Notwehr. Wenn es um das persönliche Wohl auf der Straße geht, können keine „Spielregeln“ beachtet, keine Einschränkungen akzeptiert werden. Somit greifen wir neben Ansätzen aus dem Krav Maga auch auf Schlag- und Tritttechniken aus dem Boxsport sowie Muay Thai zurück; auf Griffe und Würger aus dem Jiu-Jitsu; sowie Hebel- und Wurftechniken aus dem Judo und Sambo.

​3. Modifikation: Das ActiveDefense-Programm wurde speziell für die Selbstverteidigung gegen physisch überlegene Aggressoren entwickelt. Alle Techniken gehen daher von einer stark benachteiligten Ausgangssituation für die Schüler/Innen aus. Weiterhin wurden alle Techniken für spezielle Gefahrensituationen entwickelt. Hierzu zählen im Programm für Frauen besonders Vergewaltigungsversuche und physische Unterdrückung; im Programm für Homosexuelle Männer  liegt der Schwerpunkt auf Szenarien der Schwulenfeindlich motivierten Provokation, Beleidigung, gewalttätigen Angriffen, sowie Raubüberfallen.

Was du bei uns lernst

  • Befreiung aus bedrohlichen Positionen

       (räumliche Bedrängung, Würger, 

       Klammergriffe, sonstige Fixierungen)

  • Abwehr aggressiver Attacken

  • Neutralisierung des Gegners durch Hebel, Griffe, Würfe, und Schläge

  • Taktisches Manövrieren zur Flucht bei mehreren Angreifern

  • Bewusste Vermeidung pseudo-praktikabler Techniken

Selbstverteidigung

Hintergrund

Seit Anbeginn der Evolution setzen sich unzählige Tierarten mittels raffinierter Techniken und Hilfsmittel gegen physisch überlegene Gegner durch. Schlangen injizieren Gifte in den Blutkreislauf ihrer Gegner, Echsen werfen bei der Verfolgungsjagt als Täuschungsmanöver einen Teil ihres Schwanzes ab, der Bombardierkäfer scheidet explodierende Gase aus, um sich hungrige Riesenspinnen vom Leib zu halten. In einer Umwelt voller Jäger und Beutetiere gilt das Gesetz „survival oft the fittest“ – und nicht „survival of the strongest“. Dies hat keine Spezies besser verstanden als der Mensch selbst: Durch den Einsatz von Werkzeugen und Waffen haben wir uns gegen jedes noch so monströse Tier behauptet und uns an die Spitze der Nahrungskette gekämpft. Leider bedeutet das nicht, dass wir uns nun in unserer Umwelt nicht mehr gegen „Raubtiere“ behaupten müssen. Der Mensch ist nun des Menschen Wolf.

Neben Techniken zur Selbstbehauptung durch Kommunikation und den physischen Nahkampftechniken stellen somit Waffen und sonstige Hilfsmittel zur Selbstverteidigung einen essenziellen Teil unseres Systems dar. Viele besitzen bereits eine gängige Selbstverteidigungswaffe wie etwa ein Pfefferspray, einen Kubotan, oder einen Schrill-Alarm; die wenigsten wissen jedoch akkurat damit umzugehen. Dieser Mangel an Erfahrung im Umgang mit der Waffe birgt erhebliche Risiken: Zum einen ist es unwahrscheinlich, dass in einer tatsächlichen Gefahrensituation, unter Stress, von der Waffe wirklich Gebrauch gemacht wird, zum anderen kann ein unkontrollierter Gebrauch der Waffe schnell zu einer Eskalation der Situation führen und – bspw. beim Pfefferspray – buchstäblich nach hinten losgehen.

In unseren Workshops werden daher die effektivsten Hilfsmittel zur Selbstverteidigung zunächst demonstriert und erklärt und anschließend im Szenarien-Training von allen Teilnehmer/Innen angewandt. Durch den Einsatz von Übungswaffen und Schutzkleidung wird dabei die Unversehrtheit  gewährleistet. Durch die praktische Übung lernen die Teilnehmer/Innen, Waffen mit maximaler Wirkung gegen Angreifer einzusetzen, sich dabei in korrekter Weise zu positionieren und zu bewegen, und so einen Angriff erfolgreich abzuwehren ohne sich entwaffnen zu lassen oder selbst zu verletzen.

Was du bei uns lernst

  • Überblick: Welche Hilfsmittel stehen mir zur Verfügung?

  • Rechtliche Rahmenbedingungen für den Gebrauch

  • Akkurate Anwendung von Waffen zur Notwehr

  • Zielgerichteter Einsatz mit maximalem Effekt gegen einen oder mehrere Angreifer
     

  • Positionierung und Bewegung während des Gebrauchs von Waffen (Vermeidung von Entwaffnung und Selbstverletzung)

Waffenkunde

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